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Die
Behandlung verhaltensgestörter Hunde und Katzen durch
Tierpsychologen hat sich erst in den letzten 30 Jahren zu einem
wissenschaftlich erarbeiteten Gebiet entwickelt. Die Behandlung
verhaltensauffälliger Tiere hat daher nichts mit
überzogener
Tierliebe zu tun, sondern dient dem gedeihlichen Zusammenlebens von
Mensch und Tier.
Um eine
Verhaltenstherapie durchführen zu können, bedarf es
des Studiums
der Ethologie. Ethologie ist das Wissen über das
Normalverhalten und
die Lebensweise einer Tierart. Nur mit diesem Wissen kann man
Verhaltensauffälligkeiten beurteilen. Zusätzlich ist
in der Regel
eine allgemeine körperliche Untersuchung des Tieres
nötig, da eine
Verhaltensauffälligkeit auch z.B. durch Schmerzen
hervorgerufen
werden kann.
Auch
gilt
zu unterscheiden zwischen der Verhaltensstörung und dem
unerwünschten Verhalten, das durchaus für das Tier
ein normales
Verhalten ist. Zum Beispiel: Jagen ist ein normales Verhalten des
Hundes, bei manchen Hunden auch ein Erwünschtes, aber beim
Familienhund ist es in der Regel nicht erwünscht. Es gibt aber
auch
Hunde, die nur stundenlang Bällen hinterher jagen wollen und
sich
für nichts anderes mehr interessieren: Das ist eine
Verhaltensstörung. Auch das Verfolgen von Joggern oder
Radfahrern
gehört zum Jagdverhalten, das nicht akzeptabel ist.
Wenn
Ihr
Hund z.B. Probleme mit Artgenossen oder Menschen hat oder
übermäßig
ängstlich ist, nicht alleine sein kann,
Zerstörungswut zeigt, kann
ich Ihnen wertvollen Rat geben. Wenn Ihre Katze Menschen
anfällt,
nicht stubenrein ist, sich aus Angst verkriecht oder Ihre Katzen sich
nicht (mehr)vertragen, können Sie dies mit mir besprechen, um
eine
Lösung des Problems zu finden.
Da
die
Tiere nicht unabhängig von ihrem familiären System
gesehen werden
können, ist zur Beurteilung der Situation immer der Besitzer
und das
Umfeld des Tieres mit einzubeziehen. In manchen Fällen ist ein
Hausbesuch erforderlich um die Situation von Ort zu beurteilen. Denn
es sind immer die individuelle Mensch-Tier-Beziehungen zu beachten.
Deshalb ist eine Verhaltensänderung beim Tier nur zu
erreichen, wenn
der Besitzer und/oder das Umfeld ernsthaft bereit ist sein Verhalten
anzupassen.
Oft
genügen
schon wenige Beratungen, um eine deutliche Besserung im Verhalten
ihres Tieres zu erreichen.
Viele Probleme mit Hunden
und Katzen entstehen gar
nicht, wenn sich die Menschen, die mit Tieren zusammen leben
möchten,
vor dem Kauf fachkundig informieren. Ich berate Sie gerne. Auch wenn
der Hunde- oder Katzenwelpe bei ihnen eingezogen ist, kann ich mit
wertvollen Erziehungstipps weiterhelfen, bevor Probleme entstehen. Um
Sozialverhalten zwischen Artgenossen zu erlernen, ist für den
Hundwelpen eine fachlich versierte Hundeschule sehr zu empfehlen,
aber für die Mensch-Hund-Beziehung ist oft eine
zusätzliche
individuelle und flexible weiterführende Beratung sicherlich
von
Vorteil, oder manchmal unbedingt notwendig. Diese biete ich Ihnen an.
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