Verhaltenstherapie

Die Behandlung verhaltensgestörter Hunde und Katzen durch Tierpsychologen hat sich erst in den letzten 30 Jahren zu einem wissenschaftlichen Gebiet entwickelt. Wie beim Menschen hat man gelernt, dass zu einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist gehört. Die Behandlung verhaltensauffälliger Tiere hat daher nichts mit überzogener Tierliebe zu tun, sondern mit Heilung von Krankheit im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens von Mensch und Tier. 

Um eine Verhaltenstherapie durchführen zu können, bedarf es des Studiums der Ethologie. Ethologie ist das Wissen über das Normalverhalten und die Lebensweise einer Tierart. Nur mit diesem Wissen kann man Verhaltensauffälligkeiten beurteilen.

Wenn also Ihr Hund z.B. Aggressivität gegenüber Artgenossen oder Menschen zeigt, oder problematisch an der Leine ist, nicht alleine sein kann, Zerstörungswut zeigt, kann ein Tierpsychologe wertvollen Rat geben. Wenn Ihre Katze auf andere Katzen losgeht oder Menschen anfällt, nicht stubenrein ist, oder z.B. übermäßige Angst hat, können Sie dies mit einem Tierpsychologen besprechen.

Oft genügen schon wenige Termine um eine deutliche Besserung im Verhalten ihres Tieres zu erreichen. Der Therapieablauf gestaltet sich in der Regel folgendermaßen: Nach einem kostenlosen Vorgespräch in meiner Praxis erfolgt ein Hausbesuch von etwa ein bis zwei Stunden. Dabei wird

  1. das Problem durch den Tierhalter beschrieben.

  2. das Tier in seiner gewohnten Umgebung beobachtet.

  3. der Tierhalter bzw. alle Personen, die im Haushalt mit dem Tier zusammenleben, befragt, um mögliche Ursachen herauszufinden.

  4. das Problem aus Sicht des Beraters erläutert.

  5. eine Behandlungsempfehlung ausgesprochen.

Aber auch wenn Sie sich ein Tier anschaffen möchten und nicht wissen, was für eines, oder einen Welpen oder Junghund besitzen und die Erziehung nicht dem Zufall überlassen wollen, bin ich für Sie da.

 

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